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Das war unsere erste Netzwerkparty

  • 13. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Danke an alle, die dazu beigetragen und mitgefeiert haben.


Feuer und Flamme für das Netzwerk: Andere Blickwinkel kennenlernen, Menschen zusammenbringen, Jugendliche ausbilden und stärken.


Es war die erste Netzwerkparty des FADZ-Wirtschaftsverbandes. „Gemeinsam. Locker. Vernetzt.“ hat Vorsitzender Andreas Poth als Motto ausgegeben – und ist zufrieden, wie gut der Ansatz funktioniert hat. „Kurz: Wir werden dieses Format auch nächstes Jahr anbieten“, sagt er nach der Netzwerkparty. Ihm geht es darum zu zeigen, was der Wirtschaftsverband kann und wofür er steht. „Wir sind Teil der FADZ-Familie. Deshalb haben wir ganz bewusst in der Machbar gefeiert“, so Poth. Hier, in der Laurenzistraße, sind die Räume und Werkstätten, hier stehen 3-D-Drucker und das digitale Klassenzimmer, in dem sich Studierende der Hochschule Coburg mit Leichtbau und additiver Fertigung beschäftigen.

 Vorsitzender Andreas Poth und Stellverterter André Baumann freuen sich über die große Beteiligung an der ersten Netzwerkparty. Foto: Tim Birkner
Vorsitzender Andreas Poth und Stellverterter André Baumann freuen sich über die große Beteiligung an der ersten Netzwerkparty. Foto: Tim Birkner

Machbar, Hochschule, Zweckverband und Wirtschaftsverband gehören zusammen

So knüpfte sich das Netzwerk innerhalb des Wirtschaftsverbandes und innerhalb der FADZ-Zweige enger. „Machbar, die Hochschule, der Zweckverband und der Wirtschaftsverband bedienen unterschiedliche Zielgruppen, gehören aber untrennbar zusammen“, sagt Poth. Und so sind auch Johannes Zeck, Geschäftsführer des Zweckverbandes, und Prof. Markus Stark, Studiengangsleiter in Lichtenfels, unter den Gästen. „Was ich meinen Teilnehmern beibringe: Der Star steht nicht am Rednerpult, die Stars sitzen im Publikum“, erzählt Rhetoriktrainer Oliver Groß. Er kommt aus Forchheim und ist Vorstandsmitglied im Wirtschaftsverband des FADZ. So sieht er es auch bei der Netzwerkparty. Es geht um jeden, der da ist. Eine Menge Mitglieder kennt sich bereits von Experten-Talks oder Kamingesprächen, andere sind zum allerersten Mal bei einer Veranstaltung des FADZ. Sie staunen, was es mitten in Lichtenfels für Möglichkeiten gibt. Groß kennt viele der Gäste, denn er hat viele der Mitglieder persönlich besucht. „Mir geht es darum, mitzubekommen, was wir für Mitglieder haben, wie ihre Interessen liegen – und wie sie sich einbringen können“, so Groß. Denn ein Verband sei immer nur so stark wie das Engagement seiner Mitglieder.

Feuer und Flamme für den FADZ-Wirtschaftsverband

Dafür lohnt ein Blick in den kleinen Hinterhof. Hier ist ein Teil des Buffets aufgebaut, in der Mitte steht ein großer Grill. Jan Gorr, Geschäftsführer des HSC Coburg und ebenfalls Mitglied im Vorstand, hat sich eine Schürze umgebunden und grillt. Er ist im doppelten Sinn an diesem Abend Feuer und Flamme für den FADZ-Wirtschaftsverband. Noch schneller als manches Unternehmen merkt er tagtäglich, wie der Erfolg der Bundesligamannschaft von der Nachwuchsarbeit abhängt. Als ehemaliger Trainer weiß er, was es heißt, unterschiedliche Charaktere und Erfahrungen zu einem Ganzen zusammen zu schmieden. Im derzeitigen Kader sind der jüngste und der älteste Spieler 18 Jahre auseinander. Darin sieht er auch Parallelen zu anderen Branchen. „Wir müssen eine gute Ausbildung anbieten – und wir müssen die unterschiedlichen Erfahrungen und Ansprüche balancieren und weiterentwickeln.“ Dazu müsse man die unterschiedlichen Seiten sehen und verstehen, sagt er – und wendet Schweinebauchscheiben mit der Grillzange.

Im übrigen Haus verteilt tauschen sich die Gäste an den fünfeckigen Tischen im digitalen Klassenzimmer aus oder sie stecken ihre Köpfe neugierig an Fräsen oder Hobel. Johannes Zeck erklärt die Werkstätten oder den Baufortschritt in der Kirschbaummühle. Andreas Poth redet mit alten Bekannten „und mit vielen Menschen, die ich zum ersten Mal gesehen habe – das sind starke Persönlichkeiten, die sich in unseren Wirtschaftsverband einbringen und ihn damit auch stärker machen.“

HSC-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Jan Gorr grillt für die Gäste der Netzwerkparty. Foto: Tim Birkner
HSC-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Jan Gorr grillt für die Gäste der Netzwerkparty. Foto: Tim Birkner

„Technische Gestalter/-in für additive Fertigung“

Im Herbst wird der erste Ausbildungsjahrgang für „Technische Gestalter/-in für additive Fertigung“ an der Berufsschule Lichtenfels starten. Der Wirtschaftsverband, so Poth, hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es diese Ausbildung überhaupt gibt. „Dass die Berufsschule, die das in zwei Jahren Vollzeit anbietet, bei uns in Lichtenfels ist, stärkt Lichtenfels als Zentrum des 3-D-Drucks“, sagt Poth. Jetzt gehe es darum, dass die Unternehmen für die Auszubildenden auch Praktika und später Stellen anbieten. „Gemeinsam, locker und vernetzt werden wir auch da gute Rahmenbedingungen schaffen können“, ist sich der Vorsitzende des FADZ-Wirtschaftsverbandes sicher, einen Beitrag leisten zu können.

Die Netzwerkparty in Bildern:



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